Internetpionier, als andere noch zweifelten
Während meines BWL-Studiums gründete ich ein Unternehmen für Kunststoffrecycling. Nach Abschluss des Studiums war ich einer der ersten in Deutschland, die das Internet als Business-Chance erkannten.
Was ich früh lernte: Wer zu spät kommt, verliert.
Das XING-Wunder
Ich hatte ein Projekt entwickelt: Eine Anlage zur Herstellung von Holzpellets. Durchdacht. Businessplan stand. Ich postete darüber auf XING.
Was dann passierte, war fast magisch: Fremde Menschen kamen auf mich zu. Fragten nach Beteiligung. Gaben mir Geld – weil sie mir vertrauten.
Der Unterschied? Ich war positioniert.
Der Moment der Erkenntnis
Jahre später arbeitete ich als Fotograf. Meine Stärke: Porträts. Menschen lesen, Emotionen einfangen. Aber die Anfragen, die kamen?
"Machen Sie auch Passbilder?" "Können Sie unsere Maschine fotografieren?"
Ich war austauschbar geworden. Nur eine Alternative.
Das war der Wendepunkt. Ich musste verstehen: Wie wird man wieder die Nummer 1?
Der digitale Kopf
Manche nennen mich Nerd. Ich sehe das anders. Ich denke in Systemen. Wenn mir jemand sagt, ich soll einen Lebenslauf schreiben, überlege ich erst: Wie kann ich ein Tool entwickeln, das dabei hilft?
Chaos in nachvollziehbare Systeme zu verwandeln – das ist meine Superkraft.
Austauschbarkeit ist eine Entscheidung
Nicht das Schicksal macht dich austauschbar. Du entscheidest – durch deine Positionierung oder das Fehlen davon.
Tools sind nichts ohne System
Jeder kann heute Tools nutzen. Aber ein System zu entwickeln, das funktioniert – das ist der Unterschied.
Menschen kaufen von Menschen
Produkte überzeugen nicht. Menschen überzeugen. Deshalb ist Personal Branding kein Marketing-Trick, sondern Überlebensnotwendigkeit.
Nach 30 Jahren voller Höhen und Tiefen erkannte ich ein Muster: Die meisten erfolgreichen Unternehmer scheitern nicht an ihren Produkten. Sie scheitern an ihrer Positionierung.
Sie werden zu "einer von vielen" – obwohl sie besser sind. Sie kämpfen über den Preis – obwohl sie mehr wert sind. Sie sitzen allein im Büro – obwohl sie Führung brauchen.
"Framework, Assessment, Toolkit – das sind alles Marketingmauern."
Was wirklich dahinter steckt: Ein System, das anderen hilft, nicht die gleichen Fehler zu machen, die ich gemacht habe.Ich arbeite nicht mit Suchenden. Nicht mit Selbstoptimierern.
Ich arbeite mit Menschen, die den Mut haben, sich selbst neu aufzustellen – weil sie wissen, dass ihr jetziges Denken sie limitiert.
4-6 Marcus-Typen pro Jahr
Mehr brauche ich nicht. Ich bin kein Volumen-Coach. Ich bin ein Sparringspartner für Menschen, die bereit sind, von "einer von vielen" zur Nummer 1 zu werden.
Coaches reden
Geben Ratschläge. Motivieren. Machen dich abhängig.
Sparringspartner fordern
Sie sind schonungslos. Sie legen den Finger in die offene Wunde. Zwingen zum Denken. Machen dich stärker.
Coaches haben Theorien
Bücher gelesen. Zertifikate gesammelt. Nie selbst da gewesen.
Sparringspartner haben Narben
Selbst gekämpft. Selbst verloren. (Selbst) wieder aufgestanden.
"Du brauchst keinen weiteren Coach. Du brauchst Klarheit. Wirkung. Führung raus aus dem Tief."